Unser Krabbelladen ist kein Ersatz für die Familie, er bleibt stets eine Institution. Dennoch schafft das pädagogische Personal eine familiäre Atmosphäre von Sicherheit, Geborgenheit und Wärme.
Bei den Rotzfrechen sollen sich alle Kinder entfalten können. Die Krabbelgruppe bindet alle acht Ein- bis Dreijährigen ein und stärkt ihre sozialen Kompetenzen. Bei den Rotzfrechen lernen auch kleine Kinder, in der Gemeinschaft Erfahrungen zu sammeln und dennoch Rücksicht auf andere zu nehmen. Teilen und Abgeben spielen hierbei eine entscheidende Rolle.
Trotz eines täglichen festen Ablaufs genießen alle Kinder Freiräume. Sie werden in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen gefördert. Sie lernen, eigene Stärken, Schwächen und Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren.
Um den Interessen und Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, findet ein stetiger Austausch zwischen den Eltern und ErzieherInnen statt.
Kernpunkte der pädagogischen Arbeit und des Gruppenalltags sind:
- nach Möglichkeit: sowohl weibliche als auch männliche Bezugspersonen
- freies Spielen, spielerisches Entdecken
- gemeinsames Singen und Lernen von Liedern
- Einüben gesellschaftlicher Umgangsformen (Höflichkeit, ‚bitte‘ und ‚danke‘ sagen)
- Förderung der Sprachkompetenz
- Förderung altersangemessener Selbstständigkeit
- Stärken fördern, Schwächen mildern
- vorurteilsfreier und offener Umgang miteinander
- eigene Grenzen entdecken, die anderer akzeptieren
- Einüben gewaltfreien Verhaltens
- Erfolgserlebnisse genießen, mit negativen Erfahrungen umzugehen lernen
- Anhalten zur Sauberkeit
So erreichen wir unsere Ziele: - gemeinsames und individuelles Spielen (z.B. Finger- und Singspiele)
- bewegen (u.a. in einer nahe gelegenen Turnhalle)
- feiern (z.B. alljährliches Sommerfest, Weihnachtsfeier)
- entdecken der Umwelt (angefangen beim Spielplatz über das Schwimmbad bis hin zum Besuch der Senioren im AWO Seniorenzentrum)
- vorleben eines geregelten Alltags (u.a. feste Essens- und Schlafenszeiten)
- singen
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